Grundsätzliches zu Geocaching


Was man fürs Geocachen braucht und was man beachten sollte
Wenn man sich bei der Schatzsuche beteiligen möchte, kommt man nicht umhin, sich ein GPS-App für sein Smartphone oder ein GPS-Gerät zuzulegen und sich auf der Website von Groundspeak www.geocaching.com zu registrieren und dort einen Account anzulegen. Die Basisversion ist kostenlos und ermöglicht den Zugriff auf die Cachingmaps, auf der die Geocaches weltweit angezeigt werden. Einige Caches sind jedoch nur mittels einer Premium-Mitgliedschaft bei Groundspeak abrufbar. Die Premium-Mitgliedschaft kostet z.Zt. ca. 30$ pro Jahr. Nunja, billig ist das nicht gerade.... aber es gibt auch wesentlich teurere Hobbies.


Difficulty- und Terrainwertung
Zu jedem Cache findet man eine Cachebeschreibung, auch Listing genannt, die man vorher lesen sollte.  Dabei mit angegeben sind Hinweise zur Cachegröße und Angaben zu Schwierigkeit (Difficulty-Wertung) und zur Zugänglichkeit (Terrain-Wertung). Die beiden letzteren Angaben reichen jeweils auf einer Skala von 1 (leicht) bis 5 (schwer). So meint z.B. eine Terrain-Wertung von "1", dass der Cache auch von einem Rollstuhl aus gut erreichbar ist. Ein T5-er ist dagegen in aller Regel nicht ohne spezielle Ausrüstung machbar, zum Beispiel nur mit professioneller Kletterausrüstung (und entsprechenden Kenntnissen!), Schlauchboot oder Ähnlichem.
Bei der Difficulty-Wertung verhält es sich ganz ähnlich. D-Wertungungen von 1-2 bedeuten in der Regel, dass die Caches sehr einfach aufzuspüren sind. Ab D3 wird es dann schon kniffeliger. Entweder sind die Geocaches sehr gut getarnt oder nur mithilfe des Einsatzes von speziellem Werkzeug erreichbar. Anfänger sollten sich also erstmal auf Geocaches mit niedrigen D- und T-Wertungen konzentrieren. Was es mit den verschiedenen Terrain- und Difficulty-Wertungen im Detail auf sich hat, kann hier nachgelesen werden: www.cachewiki.de/wiki/Rating


Cachegröße: Diese reicht von Nano bis zu Schrankgröße (vielleicht gibt es mittlerweile sogar einen alten Schiffscontainer, der als "Dose" genutzt wird? Ich weiß es nicht - aber theoretisch ist das möglich). Unten sind einige Beispiele für verschiedene Cachebehälter.

 

 

Hat man die grundlegenden Informationen über den Geocache, den man aufsuchen möchte, kann es losgehen!

 

Suche mit Verstand
Leute, die Geocaches verstecken (sog. Ownerinnen/Owner) haben sich an verschiedene Regeln zu halten. So dürfen Dosen beispielsweise nicht auf Autobahnbrücken angebracht werden, wo sie herunterfallen und Menschen gefährden könnten. Ein weiteres und m.E. sehr sinnvolles Verbot ist es auch, Geocaches in der Erde zu vergraben. Niemals darf beim Verstecken oder "Bergen" die Natur oder Privateigentum beschädigt werden.

Nie sollte man sich als Geocacher/in dazu verleiten lassen, auf der Suche nach einem Cache Moos von Bäumen abzureißen oer in unberührte, naturgeschützte Gebiete vorzudringen.

Stattdessen sind Köpfchen und Intuition gefragt. Bei vielen Caches ist im Listing zusätzlich ein Hinweis angegeben, der hilfreich sein kann. Wenn man trotzdem nicht weiterkommt, was auch dem/der besten Geocacher/-in passiert - einfach ein anderes mal wiederkommen und es nochmal versuchen. Neuer Tag, neuer Blick ;-)

 

 

 

Verschiedene Cachetypen